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Paracelsus-Klinik: Klinik kompakt > Geschichte

über den Namensgeber unserer Klinik

Im schweizerischen Einsiedeln erblickt im Jahre 1493 Theophrastus Bombastus von Hohenheim das Licht der Welt. Ihm ist epochaler Einfluss auf die Entwicklung der Heilkunde zu verdanken.

Paracelsus - wie er sich nach der Promotion zum Doktor der Medizin 1515 in Ferrara nennt - reformiert das überkommene medizinische Denken durch neue Einsichten in physikalisch-chemische Einflüsse auf Leben und Krankheit sowie durch neue Erkenntnisse über den Zusammenhang von Leib und Seele.

Martin Luther und Erasmus von Rotterdam, Leonardo da Vinci, Michelangelo und Albrecht Dürer, Christoph Kolumbus und Nikolaus Kopernikus sind Zeitgenossen, kennzeichnen mit Paracelsus den gewaltigen Umbruch in der europäischen Geschichte und geistigen Struktur an jener Jahrhundertwende der Renaissance.

Am 07. November 1955 trifft der Rat der Stadt Marl mit Zustimmung der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg - wo Paracelsus im Alter von 48 Jahren stirbt - die Namenswahl für den ersten kommunalen Krankenhausbau nach dem Krieg in der Bundesrepublik Deutschland, die Paracelsus-Klinik der Stadt Marl.

Anspruch an den Arzt und seine Hilfen, Zuversicht dem Kranken, sich in guten Händen zu wissen, wird Paracelsus das Leitbild des Krankenhauses und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Glaubt den Werken, nicht den Worten;
Worte sind leerer Schall,
die Werke aber zeigen Euch den Meister an.
(Paracelsus)

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