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Paracelsus-Klinik: Fachkliniken > Anaesthesie > Patienteninformation

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Klinik für Anästhesieologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Holger Holthusen
Telefon: 02365/90-2600
Telefax: 02365/90-2609

Liebe Patientin, lieber Patient!

Schön, daß Sie unsere Homepage besuchen.

Im Folgenden möchten wir Sie über alle Anästhesie-bezogenen Vorgänge rund um eine Operation informieren und beantworten häufig gestellte Fragen (FAQ).

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

So geht's:

  1. Prämedikationsvisite
  2. Verhalten am Abend vor der Operation
  3. Verhalten am Morgen der Operation
  4. Narkoseeinleitung
  5. Während der Operation
  6. Aufwachraum
  7. Schmerztherapie nach der Operation
  8. Intensivstation

Prämedikationsvisite

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Verhalten am Abend vor der Operation

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Verhalten am Morgen der Operation

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Narkoseeinleitung

Allgemeinanästhesie

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Regionalanästhesie

Unter dem Begriff Regionalanästhesie versteht man verschiedene Anästhesieverfahren, die eine Unterbrechung der Schmerzleitung vom Ort der Schmerzentstehung (Operationsgebiet) zum Ort der Schmerzwahrnehmung (Gehirn) herbeiführen. Die Schmerzunterbrechung erfolgt durch Medikamente (Lokalanästhetika), welche die Weitergabe der Nervenimpulse unterbinden. Eine Regionalanästhesie ermöglicht Schmerzfreiheit bei Operationen ohne Beeinträchtigung des Bewußtseins. Diese Anästhesieverfahren können jedoch bei Bedarf, respektive auf Wunsch des Patienten, mit einem Schlafmittel (Sedativum) oder einer Allgemeinanästhesie kombiniert werden.

Die anästhesierten Körperregionen werden nicht nur schmerzunempfindlich, sondern können für einige Stunden nicht oder nur noch eingeschränkt bewegt werden.

Da für viele Operationen die Fortführung der schmerzstillenden Wirkung einer Regionalanästhesie auch für die ersten Tage nach der Operation wünschenswert ist, werden in unserer Klinik bei peripheren Nervenblockaden extrem feine Schläuche (Katheter) in die Nähe der zu betäubenden Nerven bzw. Nervengeflechte gelegt. Somit können nach der Operation Lokalanästhetika durch eine Medikamentenpumpe kontinuierlich verabreicht werden, womit weitestgehende Schmezfreiheit gewährleistet ist.

Bei den zentralen Nervenblockaden (Spinal- oder Epidurlanästhesie) unterbricht ein in den Wirbelkanal eingespritztes Lokalanästhetikum die Schmerzleitung von der unteren Körperregion zum Gehirn im Bereich des Rückenmarks. Das Lokalanästhetkum wird bei der Spinalanästhesie im Lendenwirbelbereich in den mit Gehirnflüssigkeit (Liquor) gefüllten, so genannten Subarachnoidalraum injiziert.

Im Gegensatz hierzu wird bei der Epiduralanästhesie das Lokalanästhetikum vor den Subarachnoidalraum injiziert. Bei der Epiduralanästhesie setzen wir in unserer Klinik auch Katheter zur postoperativen Schmerztherapie ein. Je nach Operationsgebiet wird im Brustoder im Lendenwirbelbereich (thorakale bzw. lumbale Epiduralanästhesie) durch die Punktionskanüle ein Katheter eingeführt und das Lokalanästhetikum über einen Perfusor kontinuierlich verabreicht.

Bei manchen operativen Eingriffen oder bei bestimmten Vorerkrankungen kann die Kombination von Narkose und Regionalanästhesie von Vorteil sein. So kann in der Regel der Narkosemittelbedarf deutlich reduziert werden, die Aufwachphase verkürzt und insbesondere die Schmerztherapie nach der Operation patientengerecht optimiert werden.

Folgende Verfahren werden Ihnen angeboten:

Wie bei jedem Anästhesieverfahren können auch bei einer Regionalanästhesie Nebenwirkungen auftreten. Komplikationen während oder nach einer Regionalanästhesie treten extrem selten auf, können jedoch auch ernsthafte Ausmaße annehmen. Deshalb eignet sich nicht jeder Patient für dieses Anästhesieverfahren.

Regionale Anästhesietechniken lehnen wir zu Ihrer Sicherheit bei folgenden Gegebenheiten ab:

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Während der Operation

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Aufwachraum

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Schmerztherapie nach der Operation

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Intensivstation

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